Nachhaltig, direkt, fair, ökologisch

Wann? Am 31. Mai 2018, 12:30 bis 17 Uhr

Wo? Am Holbeinsteg, Frankfurter Museumsufer

Kartenausschnitt Holbeinsteg
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Schokoladentafel

Fair ist das neue Lila!

Schokolade ist süß und lecker. Der Kakao dafür wird aber zu oft unter bittersten Bedingungen produziert.

Wir genießen am Mainufer mit Euch Schokoladiges aus ökologischem Anbau und fairem Handel.
So wollen wir die Frankfurter für das Thema sensibilisieren.

Dafür hatten wir Euch! Vielen Dank an alle, die mit dabei waren!

Am Donnerstag konnten wir die besten Schoko- und Kakaokreationen aus fair gehandeltem Biokakao genießen. Sechs Teams beteiligten sich am Schoko-Quiz, hörten wunderbar coole Musik von "Ruck und Rücker" (Stefanie Ruck ,Gesang und Chris Rücker, Kontrabass) und schön Gereimtes aus dem Reimheim von Thorsten Zeller, unserem Schoko-Slammer. Nicht zuletzt waren jede Menge nette Leute da.

Die Kakaokreationen-Pakete (mit Nibs, Schokolade, Kakaoschalentee und Kakaogeist) haben folgende Gerichte gewonnen:
  • Kirsch-Pudding-Kreation in der Kategorie „Keks“,
  • Schokotraum aus Schweden in der Kategorie „Kuchen“
  • Mexikanisches Schoko-Chili in der Kategorie „Knackiges“.

Der Gewinn:

gewinn

 

 logo caffe due maniDie Frankfurter Kaffeeröster von Caffé Due Mani verwöhnte uns mit Kaffee!

Programm

12:30   Herzlich Willkommen, Grußwort Umweltdezernentin Rosemarie Heilig

12:45   Experteninterview: Bitterer Kakao – süße Schokolade. Wo kommt Kakao eigentlich her?

13:15   Schokoladenmusik

13:45   Schokoladen-Slammer

14:15   Schokoquizz Teamchallenge

15:15   Schokoladen-Slammer

15:45   Preisverleihung
Preisträger Teamchallenge, Preisträger Kuchen, Preisträger Keks, Preisträger Knackiges

16:15   Schokoladenmusik

16:45   Wie geht’s nun weiter? Ich mach’s!

17:00   Ende der Schokoladentafel

Rezepte

Kakao-Eistee

Für 1 Liter
7 TL Bio-Kakaoschalentee
1 Bio-Orange
2 Zweige Minze
Eiswürfel

Den Kakaotee mit 1 l kochendem Wasser aufgießen und kalt werden lassen. Der Tee kann in der Kanne liegen bleiben, Kakaotee wird bei längerem ziehen nicht bitter! Orange auspressen, eine Scheibe zum garnieren behalten, Minze waschen, einen Zweig mit dem Mörser im Glas zerdrücken, Orangensaft und Eis dazu und mit dem anderen Minzezweig garnieren.

Kakaonibs-Kekse

1 kg Mehl
500g Butter
500g Puderzucker
4 Eier
100g Kakaonibs
1 Vanilleschote, ausgekratzt
abgeriebene Schale einer 1/2 Zitrone

Butter mit Zucker verkneten; Eier hinzufügen; Mehl, Nibs, Vanille und Zitrone einarbeiten. 1/2 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Teig ausrollen. Kekse ausstechen und bei 200 °C backen.

Veganes Chili mit Kakaonibs

Für 4 Personen
300g festes Biotofu
1 Dose Biotomaten
1 Dose rote Biokidneybohnen
1/2 Dose Biomais
3 Biokarotten
1 rote oder gelbe Paprika, bio
1 große Biozwiebel
1 große (oder mehr) scharfe Chilis
100g Kakaonibs, geröstet (bio)
Bioknoblauch nach Geschmack
Tomatenmark
Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer, Öl
Reis

Tofu mit den Händen zerkrümeln und in etwas Öl scharf anbraten.
Gemüse und Zwiebel in mundgerechte Stücke schneiden, Knoblauch klein hacken. Zwiebel und Knoblauch dünsten, Gemüse dazugeben. Mit den Dosentomaten ablöschen, ggf. etwas Wasser zugeben. Chilis kleinschneiden und mit den Bohnen und dem Mais dazugeben. Tomatenmark und Kakaonibs dazufügen, mit Salz, Kreuzkümmel und Pfeffer abschmecken. Mit Reis servieren. Wer mag, kann mit frischem Koriander garnieren.

Kakao. Richtig. Gut.

Kakao. Richtig. Gut.

 

Schokolade ist süß, hebt die Stimmung und ist für die meisten Menschen bei uns von Kindesbeinen an eine Belohnung.

Ganz anders sieht die Situtation in den Produktionsländern aus. Der Großteil der von uns in Deutschland konsumierten Schokolade stammt aus nicht nachhaltiger Produktion:
Regenwälder werden gerodet, um neue Kakaoanbauflächen zu gewinnen, die dann aufgrund schlechter Anbaumethoden und trotz hohem Gifteinsatz nur wenige Jahre bewirtschaftet werden können. Um dennoch lukrativ zu sein, wird dieser Kakao in Kinder- und/oder Sklavenarbeit geerntet.

Damit weist kaum ein anderes Lebensmittel eine so große Diskrepanz zwischen „Genuss hier und Leid dort“ auf.

Als Geld noch auf Bäumen wuchs…

Als Geld noch auf Bäumen wuchs…

 

Seit mehr als 4.000 Jahren bauen Menschen Kakao an. Für die Azteken (Bild) verband der Kakaobaum die Erde mit dem Himmel. Genossen wurde Kakao von ihnen in erster Linie als Basis verschiedener Getränke – und als Zahlungsmittel. Die Bohnen bestimmter Kakaosorten erfüllten alles, was Geld haben muss, waren sie doch dauerhaft haltbar, leicht, ließen sich gut teilen, waren unverwechselbar, weithin akzeptiert und fälschungssicher.

Schokohase – Schokosklave?

Schokohase – Schokosklave?

 

Im Jahr 2016 wurden weltweit ca. 4,5 Millionen Tonnen Kakao geerntet. Etwa ein Drittel davon alleine in der Elfenbeinküste. Es wird geschätzt, dass 1,8 Millionen Kinder in Westafrika im Kakaosektor arbeiten. Viele von ihnen als Sklaven unter unmenschlichen Bedingungen. Diese Kinder gehen nicht zur Schule, arbeiten bis zu 12 Stunden am Tag und sind Pestiziden und anderen Giften ungeschützt ausgesetzt.

Das macht unseren Hunger nach immer mehr Schokolade zu einem oft mehr als unfairen Geschäft.

Platz da, jetzt komme ich!

Platz da, jetzt komme ich!

 

Kakao wächst nur in den Tropen. In solchen Monokulturen (Bild) musste dafür oft intakter Regenwald komplett weichen. Zwischen 1998 und 2008 sind nach Schätzungen der EU bis zu drei Millionen Hektar Regenwald zerstört worden, um neuen Kakaoplantagen Platz zu machen. Meistens wird bestehender Regenwald durch Brandrodung zerstört und damit der Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten.

Löst der sich in Milch auf?

 

Kakao bezeichnet mal den Baum (Theobroma cacao), mal den Rohstoff (Kakaobohne), mal industriell gefertigtes Kakaopulver und mal Trinkschokolade.

Baum und Bohne lösen sich nicht in Milch auf – Kakaopulver und Schokolade aber schon.

Um das besser verstehen zu können, erklären wir hier den Weg vom Baum in die Tasse.

  • Schote

    Die Früchte des Kakaobaums heißen Kakaoschoten.

  • Samen

    Sie enthalten 40 – 60 Samen, die Kakaobohnen, die von einem weißen (und sehr süßen) Fruchtfleisch umgeben sind.

  • Fermentiert

    Will man Schokolade oder Trinkkakao herstellen, werden die Samen zusammen mit dem Fruchtfleisch fermentiert.

  • Waschen und trocknen

    Anschließend werden die Kakaobohnen gewaschen und getrocknet.

  • presskuchen

    Gemahlener Kakao wird zu Kakaomasse – NICHT zu Kakaopulver, weil Kakao etwa zur Hälfte aus Fett besteht.

    Wenn man aus dieser Masse mit hohem Druck die Kakaobutter herauspresst, bleibt Kakaopresskuchen übrig. Der ist die Grundlage für Kakaopulver. Damit es dunkler wird, wir es zusätzlich alkalisiert.

  • Schokolade

    Will man daraus dann Schokolade machen, dann muss man die Kakaomasse mit Kakaobutter, Zucker und (bei Vollmilchschokolade) Milchpulver mischen.

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Schokoladentafel in der Presse

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